Reenactment

 

Wohl unsere jüngste Sparte. Nichtsdestotrotz haben wir uns auch hier voll rein getigert und gelten mittlerweile auch hier im deutschsprachigen Raum zu den guten, nicht zu den besten, aber immerhin zu den guten.

 

Findet werdet ihr hier folgende Infos

Historisches Hintergrundwissen: eine kurze Zeittafel zu den Geschehnissen von 1300 – 1500

Männliche Bürger in Städten des 15. Jahrhunderts

Weibliche Bürgerinnen in Städten des 15. Jahrhunderts

Waffentechniken: Welche Waffen wurden damals verwendet. Nicht im Bereich des Fechtens, sondern im Alltag, auf dem Schlachtfeld, bei der Belagerung

Schutzbewaffnung: Schutzbewaffnung bezeichnet alle Maßnahmen die GEGEN Waffen eingesetzt werden können um sie zu mildern oder sogar zu neutralisieren (z.B. eine Plattenrüstung, einen Schild etc.)

und natürlich

Eventberichte: Berichte zu ausschließlichen Reenactmentevents. Meistens OHNE Publikumsbeteiligung aber IMMER mit dummen Hüten ;-)

 

Doch was ist Reenactment bzw. Living History eigentlich?

Im Grunde versteht man darin das Nachleben der damaligen Zeit in möglichst authentischer Art und Weise. Living History geht da sogar noch einen Schritt weiter indem sie verlangen, dass die Person die man darstellt auch tatsächlich und nachweislich existierte und man muss sich beim Handeln und Gewanden streng an dieses Vorbild halten. Es ginge also nicht, dass man einen Bauer darstellt und plötzlich eine Rotte am Schlachtfeld kommandiert.

Beim Reenactment ist es nicht sooo streng. Es muss “lediglich” eine gesellschaftliche Person dargestellt werden, z.B. Wiener Bürger, welcher ein Handwerksgeselle, -meister, -lehrling ist oder gar ein Kaufmann oder was auch immer. Gemäß dieser gesellschaftlichen Rolle sollte die Gewandung ausgerichtet sein. Ob man dann, wenn man einen Kaufmann darstellt, stets mit den anderen schachert um ein gutes Geschäft zu machen, wird nicht zwangsweise verlangt. Man kann als stinkreicher Kaufmann auch schon mal zum Wasser holen gezwungen werden, von den Küchenmaiden. ;)

Alles in allem sind solche Festln meistens eine Mischung als enormer Anstrengung und einer Sturzgaude und immer wenn man glaubt, man habe die perfekte “A”-Gewandung, wird irgendwo wieder ein neues Detail entdeckt was nicht so ganz passt und schon fängt man wieder von vorne an. :D

Fazit: Reenactment = Fass ohne Boden

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